Stadtteilrat

Über den Stadtteilrat

Der Stadtteilrat Sonnenberg ist ein beratendes Gremium aus engagierten Menschen, die am Sonnenberg leben, arbeiten oder wirken. Er begleitet das Stadtteilmanagement bei wichtigen Fragen – etwa bei der Vergabe von Verfügungsfonds-Mitteln (in der Summe bis 9500 Euro), bei Stadtteilfesten oder bei aktuellen Themen im Viertel. Der Stadtteilrat ist kein Parlament, sondern ein vielfältig besetzter Partner, der mit unterschiedlichen Perspektiven hilft, Projekte einzuordnen, Lösungen zu finden und Entscheidungen nachvollziehbar zu treffen.

Prinzipien vom Stadtteilrat (Bearbeitungsstand: 15.01.2026)

Lösungsorientierter Ansatz: Generell geht es bei Verfügungsfonds-Anträgen mehr um die Frage „wie“ das Projekt im Sinne der Förderrichtlinien und im Sinne des Sonnenbergs realisiert werden kann. Die unterschiedlichen Hintergründe und Perspektiven der Stadtteilrätinnen und Stadtteilräte sollen dabei helfen, passende Lösungsansätze zu finden. Erst wenn der Antrag selbst dann nicht tragfähig ist, wird der Antrag abgelehnt. Um den Prozess niederschwelliger zu gestalten und um den Antrag überhaupt richtig zu verstehen, bekommt der Antragsteller auf der Stadtteilrat-Sitzung die Möglichkeit, Fragen zu beantworten.

Zeit ist kostbar: Da die Stadtteilrätinnen und Stadtteilräte schon im Viertel wirken, respektieren wir ihre Zeit und gestalten die Sitzungen so kurzweilig wie möglich. Das gilt auch für eigene mögliche Aktionen. Ein Stadtteilrat kann weniger die Ressourcen aufbringen, um z.B. ein Stadtteilfest zu organisieren, aber er kann eine Stellungnahme verfassen, beraten, ein Stimmungsbild abgeben u.ä.. Die bislang umfangreichsten Stadtteilrat-Aktionen waren Stammtische oder das Sonnenberg-Forum. Ambitionierte Impulse sind immer gerne gesehen, doch sollten wir die tatsächliche Realisierbarkeit in möglichst kurzer Zeit im Auge behalten.

Ernsthaftigkeit: Um den Wählern und Antragstellern gerecht zu werden, brauchen wir mindestens eine einfache Mehrheit „aller Stadtteilrätinnen und Stadtteilräte“ bei Entscheidungen. Eine Stimme ist nur dann gültig, wenn man Teil des Entscheidungsprozesses war. Wenn Jemand verhindert ist, ist es aber möglich, dass man dazugeschaltet wird (z.B. per Telefon); aber auch hier muss erst mal vom Moderator auf den aktuellen Stand gebracht werden, was aber wieder Zeit kostet. Es wird also vorgezogen, dass an den Stadtteilrat-Sitzungen vor Ort teilgenommen wird.

Ein Stadtteilrat pro Initiative: Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es kontraproduktiv ist, wenn mehrere Personen aus einer Initiative sich zur Wahl stellen. Früher oder später kommt pro Initiative eh nur ein Vertreter zu einer Stadtteilrat-Sitzung und wegen dem Prinzip „Ernsthaftigkeit“ kann dieser aber nicht für seine Kolleginnen und Kollegen mit abstimmen. Zudem vertreten wir den „lösungsorientierten Ansatz“, so dass dies die notwendige Interdisziplinarität verwässern würde.

Stadtteilrat-Wahlen 2026

 

Stadtteilrat 2024/2025

Lisa Solotych, Gudrun Sridniki, Jens Skarabis, Björn Adelberg, Hellfried Malech, Julia Palmer, Jamie Mulcahy, Paul Marion, Christine Bauer, Christina Michel

Stadtteilrat-Archiv

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